Covid-19 Präventionsmaßnahmen für Toloha

Übergabe Covid-19/Corona Hygiene- und Schutz-Artikel

Wir freuen uns sehr, dass wir die Dorfbewohner von Toloha, Ndea und Karamba mit dringend benötigten Hygiene- und Schutz-Artikeln im Zuge der Covid-19/Corona-Pandemie versorgen konnten. Die Zusammenarbeit und das Zusammenstehen der Dörfer in der Toloha-Ebene freut uns dabei besonders. Mit großer Dankbarkeit haben die Menschen in Toloha die Hilfsgüter in Empfang genommen. Auch die neue Englisch-Lehrerin der Grundschule von Toloha war bei der Übergabe anwesend. Erneut durften die Menschen erfahren, dass wir sie in diesen Zeiten nicht alleine lassen und ihnen vor Ort bei der Pandemie-Prävention beistehen. Die Hygieneprodukte werden in den Krankenstuben, den Schulen und dem Kindergarten verwaltet und ausgegeben:
 

  • 24 Stück Handdesinfektionsmittel
  • 24 Stück Flüssigseife
  • 20 Schachteln mit Latex-Handschuhen
  • 20 Packungen mit Mund-Nasen-Masken
  • 4 Stück Gesichtsschutz-Schilde
  • 2 spezielle Handwasch-Vorrichtungen
  • Mülleimer
  • Toiletten-Reinigungsmaterial

 

Covid-19/Corona Hygiene- und Schutz-Artikel

Covid-19/Corona Hygiene- und Schutz-Artikel

Die bisherigen Hilfeleistungen wurden von unserem Verein in Deutschland finanziert. Daniel Makoko sorgte für die notwendige Kommunikation und Abstimmung der Maßnahmen. Die Organisation und Verteilung vor Ort erfolgte durch unseren Beauftragten Alfaya Makoko, bei dem wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für sein Engagement bedanken. Alfaya übernimmt diese Aufgaben ehrenamtlich und erhält von uns lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung!
 
Weitere Hilfsmaßnahmen werden demnächst von unserem US-amerikanischen Partnerverein durch Daniel Makoko in die Wege geleitet, denn der Bedarf in der Region ist groß. Allein in der Toloha-Ebene leben circa 5000 Menschen, die ihren Lebensunterhalt überwiegend als Kleinbauern bestreiten und in diesen Zeiten vor besonderen Herausforderungen stehen.

weiterlesen

Bericht zum Umfang der Nahrungsmittel-Nothilfe, von Alfaya Makoko

Alfaya Makoko

Alfaya Makoko, unser Organisator vor Ort, berichtete uns gestern über den Umfang und die Wirkung der ersten Nahrungsmittel-Nothilfe in Toloha und Karamba/Ndea. Der englische Originaltext ist unten beigefügt.
 
„Der von unserem Freund Klaus und seiner Organisation in Deutschland bereitgestellte Fonds für die Nahrungsmittelhilfe war eine wichtige Reaktion zur Ernährungssicherung für die Menschen in den Dörfern Toloha und Karamba. Der Fonds kam Einzelpersonen und Familien zugute, die Schwierigkeiten hatten, sich Lebensmittel wie Mais, Bohnen, Zucker, Speiseöl und andere wichtige Dinge zu leisten. Die Strategie zur Verteilung der Nahrungsmittel war so geplant, dass Personen und Familien mit großem Bedarf (Familien mit niedrigem Einkommen) Vorrang eingeräumt wurde, darunter Haushalte mit wenig eigener Landwirtschaft, Witwen, ältere Menschen, Menschen mit und ohne Kinder. Der Vorsitzende jedes Dorfes hatte die Möglichkeit, die oben genannten Familienkategorien sorgfältig auszuwählen.
 
Die Gesamtzahl der Personen, die Nahrungsmittelhilfe erhalten konnten, betrug 250 Personen. Die gesammelten Daten zeigten jedoch, dass 500 Menschen aus den Dörfern Karamba und Toloha Nahrungsmittelhilfe benötigen würden.
 
Die 100 gekauften Säcke Mais entsprachen 10.000 kg. 10.000 kg ÷ 250 Personen = 40 kg/Person. Daher erhielt jede Person etwa 40 kg Mais. Die 2 Säcke gekaufte Bohnen entsprachen 200 kg. 200 kg ÷ 250 = 0,8 kg Jede Person erhielt etwa 1 kg Bohnen. Zucker 100 kg ÷ 250 = 0,4 kg – etwa ein halbes Kilo Zucker pro Person, dazu Speiseöl.
 
Insgesamt leben in den Familien der Dörfer Toloha und Karamba ungefähr 500 Personen, die Nahrungsmittelhilfe benötigen würden. Mit der jetzigen ersten Hilfslieferung konnten davon 250 Personen mit dem dringendsten Bedarf versorgt werden. Daher waren diejenigen, die Nahrungsmittelhilfe erhielten, 50% der Gesamtzahl der Personen, die Nahrungsmittelhilfe benötigten.
 
Die 40 kg Mais pro Person reichen voraussichtlich für etwa einen Monat, abhängig von der Anzahl der Personen je Familie. Vielen Dank für Ihre humanitäre Hilfe, um schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen in Toloha zu helfen, in dieser herausfordernden Zeit Zugang zu Nahrungsmitteln zu erhalten.
 
Alfaya Makoko
Toloha Partnership“


Covid- 19 Emergency Food assitance for Toloha/Karamba villages
 
The fund for food assitance provided by our friend Klaus and his organization in Germany was a major food security response to the people of Toloha and Karamba villages. The fund benefited individuals and families who were struggling to afford food and other essential items including maize, beans, sugar and cooking oil. The food distributions strategy was planned to prioritize those individuals and families with great needs first (low-income families), of those include farming-poor households, widows, elderly, those with and those without children. Each village’s chairman was given a chance to carefully select the above named family categories.
 
The total number of people who were able receive food aids was 250 people. However, the data collected indicated that 500 people from Karamba and Toloha villages were found to be in need of food assitance.
 
The 100 bags of maize bought were equivalent to 10,000kgs. 10,000kg ÷ 250people = 40kg. Therefore, each person received about 40kg of maize. Beans 2 bags @100kg = 200kg ÷ 250 = 0.8kg each person received about 1kg of beans. Sugar 100kg ÷ 250 = 0.4kg about half a kilo of sugar per person and cooking oil respectively.
 
In all, individual families who were in need of food aid were 500 people both Toloha and Karamba villages, but only 250 people received food assitance. Therefore, those who received food assitance were 50% of the total number of people who needed food assitance.
 
The 40kg of maize received may perhaps last for about 1 month, but that will depend on the number of household in the family. Thank you for your humanitarian assistance to help vulnerable populations in Toloha to have access to food during this challenging time.
 
Alfaya Makoko
Toloha Partnership

weiterlesen

Die Bewohner von Toloha bedanken sich

Danksagung für die Lebensmittelhilfe in Toloha

Die Bewohner von Toloha, Ndea und Karamba bekunden ihre große Dankbarkeit für unsere Lebensmittel-Unterstützung in diesen Notzeiten. Mais zu bekommen war eine große Herausforderung, denn der Preis steigt weiter weil es in diesem Jahr landesweit bisher keine gute Ernte gab. Unser Mitarbeiter Alfaya Makoko konnte das Kontingent von 100 Säcken in Handeni in der Tanga-Region einkaufen und per LKW nach Toloha transportieren.
 
Gleichzeitig drücken die Menschen ihre innigsten Wünsche für die nächste Zeit aus. Nehmen Sie sich bitte 6 Minuten Zeit für das Video, auch wenn die Tonqualität nicht besonders ist. Alfaya und Eric Raphael, Mitglied des Ältestenrates in Toloha, übersetzen die Ansprachen von Swahili in’s Englische.
 

weiterlesen

Hilfe für Toloha, die ankommt

Unser Organisator vor Ort: Alfaya Makoko

Bereits am Samstag, den 4. Juli 2020, traf der LKW mit Säcken voller Mais, Bohnen und Kanister mit Speiseöl abends in Toloha ein. Am Montag wurde die Verteilung an die bedürftige Dorfbevölkerung und die ebenfalls dort lebenden Maasai durch Alfaya Makoko, unserem Organisator vor Ort, vorgenommen. Alfaya ist der Sohn des ältesten Bruders von Daniel und ist mit Daniel in ständigem Kontakt um unsere Projekte in Toloha zu koordinieren. Die nachfolgende kleine Bilderschau und das kleine Video vermitteln einen Eindruck, wie groß der Andrang der Familien an der Ausgabestelle war und wie dankbar die Hilfe von dem Menschen aufgenommen wurde. Weitere Berichte und Bilder werden folgen.
 

Lebensmittel-Verteilung am 6. Juli 2020

 

 
Daniel Makoko schreibt uns dazu:

„We’re very excited about the Food Aid Assistance provided by our friends and Partners in Europe for Toloha villagers. The aid assistance program will make a huge difference to the families affected by the Covid-19 pandemic. Remember The Village.“

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Unterstützern, die diese schnelle Hilfe möglich gemacht haben!

weiterlesen

Dietrich Schmitz-Stiftung hilft Toloha

Spendenscheck Übergabe

Von links nach rechts: Klaus Schäfer (Vorsitzender Toloha Partnership Deutschland), Ulrich-Maria Werner (Vorsitzender Dietrich Schmitz-Stiftung), Rosemarie Schäfer (Schatzmeisterin Toloha Partnership Deutschland)

Als der Eschhöfer Ulrich-Maria Werner, Vorsitzender der gemeinnützigen Dietrich Schmitz-Stiftung mit Sitz in Töpen, Bayern, von der Notlage der Menschen in Toloha, Tansania, erfuhr, war ihm sofort klar, dass er mit seiner Stiftung helfen muss. Denn Zweck der seit 1999 bestehenden Stiftung ist, Menschen die unverschuldet in Not geraten sind zu helfen. Egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit.
 
So hat die Stiftung seit ihrem Bestehen schon Wasserversorgungsprojekte in Deutschland (Bad Camberg), Kenia und Tansania gefördert, ebenso den Bau und die Ausstattung von Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen. Auch in Not geratenen Einzelpersonen und Familien gewährte die Stiftung auf Antrag Hilfe.
 
„Wir haben ja schon öfter mit finanzieller Unterstützung in Toloha geholfen,“ erklärte Ulrich-Maria Werner, „als es galt die dortige Wasserversorgung zu erneuern und einen Kindergarten zu bauen. Nun sind viele Menschen in Toloha in eine unverschuldete Notlage geraten: In der letzten, heftigen Regenzeit wurden ihre Felder überschwemmt und danach durch Wildtier-Wanderungen zertrampelt. Dazu kommt, dass durch den weltweiten Lockdown aufgrund der Covid-19/Corona Pandemie vielen Bewohnern ihre Verdienstmöglichkeiten genommen wurden. Bevor die neue Aussaat geerntet werden kann, fehlen vielen Familien die nötigen Vorräte und das Geld um Lebensmittel auf dem Markt zu kaufen.“
 
Empfänger der Spende in Höhe von 4000 € ist der Dehrner Verein „Toloha Partnership Deutschland e.V.“, der sich seit vielen Jahren zusammen mit seinem amerikanischen Partnerverein für die Entwicklung der abgelegenen Region in Tansania einsetzt. „Wir werden im Land 100 Säcke Mais, Bohnen und weitere Grundnahrungsmittel einkaufen, per LKW nach Toloha bringen und dort an bedürftige Bewohner verteilen. Diese Maßnahme soll den am stärksten in Not geratenen Familien helfen die Zeit bis zur nächsten Ernte zu überbrücken.“, erklärte Klaus Schäfer, Vorsitzender des Vereins. „Wir bedanken uns für die schnelle und großzügige Unterstützung, die uns die Stiftung gewährt. Denn mit einer zweiten Lieferung sollen auch dringend benötigte medizinische Gerätschaften und Hilfsmittel zum Schutz vor der Corona-Ausbreitung in die Region geliefert werden.“.

weiterlesen
%d Bloggern gefällt das: