Die Bewohner von Toloha bedanken sich

Danksagung für die Lebensmittelhilfe in Toloha

Die Bewohner von Toloha, Ndea und Karamba bekunden ihre große Dankbarkeit für unsere Lebensmittel-Unterstützung in diesen Notzeiten. Mais zu bekommen war eine große Herausforderung, denn der Preis steigt weiter weil es in diesem Jahr landesweit bisher keine gute Ernte gab. Unser Mitarbeiter Alfaya Makoko konnte das Kontingent von 100 Säcken in Handeni in der Tanga-Region einkaufen und per LKW nach Toloha transportieren.
 
Gleichzeitig drücken die Menschen ihre innigsten Wünsche für die nächste Zeit aus. Nehmen Sie sich bitte 6 Minuten Zeit für das Video, auch wenn die Tonqualität nicht besonders ist. Alfaya und Eric Raphael, Mitglied des Ältestenrates in Toloha, übersetzen die Ansprachen von Swahili in’s Englische.
 

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Hilfe für Toloha, die ankommt

Unser Organisator vor Ort: Alfaya Makoko

Bereits am Samstag, den 4. Juli 2020, traf der LKW mit Säcken voller Mais, Bohnen und Kanister mit Speiseöl abends in Toloha ein. Am Montag wurde die Verteilung an die bedürftige Dorfbevölkerung und die ebenfalls dort lebenden Maasai durch Alfaya Makoko, unserem Organisator vor Ort, vorgenommen. Alfaya ist der Sohn des ältesten Bruders von Daniel und ist mit Daniel in ständigem Kontakt um unsere Projekte in Toloha zu koordinieren. Die nachfolgende kleine Bilderschau und das kleine Video vermitteln einen Eindruck, wie groß der Andrang der Familien an der Ausgabestelle war und wie dankbar die Hilfe von dem Menschen aufgenommen wurde. Weitere Berichte und Bilder werden folgen.
 

Lebensmittel-Verteilung am 6. Juli 2020

 

 
Daniel Makoko schreibt uns dazu:

„We’re very excited about the Food Aid Assistance provided by our friends and Partners in Europe for Toloha villagers. The aid assistance program will make a huge difference to the families affected by the Covid-19 pandemic. Remember The Village.“

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Unterstützern, die diese schnelle Hilfe möglich gemacht haben!

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Dietrich Schmitz-Stiftung hilft Toloha

Spendenscheck Übergabe

Von links nach rechts: Klaus Schäfer (Vorsitzender Toloha Partnership Deutschland), Ulrich-Maria Werner (Vorsitzender Dietrich Schmitz-Stiftung), Rosemarie Schäfer (Schatzmeisterin Toloha Partnership Deutschland)

Als der Eschhöfer Ulrich-Maria Werner, Vorsitzender der gemeinnützigen Dietrich Schmitz-Stiftung mit Sitz in Töpen, Bayern, von der Notlage der Menschen in Toloha, Tansania, erfuhr, war ihm sofort klar, dass er mit seiner Stiftung helfen muss. Denn Zweck der seit 1999 bestehenden Stiftung ist, Menschen die unverschuldet in Not geraten sind zu helfen. Egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit.
 
So hat die Stiftung seit ihrem Bestehen schon Wasserversorgungsprojekte in Deutschland (Bad Camberg), Kenia und Tansania gefördert, ebenso den Bau und die Ausstattung von Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen. Auch in Not geratenen Einzelpersonen und Familien gewährte die Stiftung auf Antrag Hilfe.
 
„Wir haben ja schon öfter mit finanzieller Unterstützung in Toloha geholfen,“ erklärte Ulrich-Maria Werner, „als es galt die dortige Wasserversorgung zu erneuern und einen Kindergarten zu bauen. Nun sind viele Menschen in Toloha in eine unverschuldete Notlage geraten: In der letzten, heftigen Regenzeit wurden ihre Felder überschwemmt und danach durch Wildtier-Wanderungen zertrampelt. Dazu kommt, dass durch den weltweiten Lockdown aufgrund der Covid-19/Corona Pandemie vielen Bewohnern ihre Verdienstmöglichkeiten genommen wurden. Bevor die neue Aussaat geerntet werden kann, fehlen vielen Familien die nötigen Vorräte und das Geld um Lebensmittel auf dem Markt zu kaufen.“
 
Empfänger der Spende in Höhe von 4000 € ist der Dehrner Verein „Toloha Partnership Deutschland e.V.“, der sich seit vielen Jahren zusammen mit seinem amerikanischen Partnerverein für die Entwicklung der abgelegenen Region in Tansania einsetzt. „Wir werden im Land 100 Säcke Mais, Bohnen und weitere Grundnahrungsmittel einkaufen, per LKW nach Toloha bringen und dort an bedürftige Bewohner verteilen. Diese Maßnahme soll den am stärksten in Not geratenen Familien helfen die Zeit bis zur nächsten Ernte zu überbrücken.“, erklärte Klaus Schäfer, Vorsitzender des Vereins. „Wir bedanken uns für die schnelle und großzügige Unterstützung, die uns die Stiftung gewährt. Denn mit einer zweiten Lieferung sollen auch dringend benötigte medizinische Gerätschaften und Hilfsmittel zum Schutz vor der Corona-Ausbreitung in die Region geliefert werden.“.

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Zur Situation in Covid-19/Corona-Zeiten

WHO Status 2020-06-08

Die Staaten Afrikas, ebenso wie weltweit alle anderen Länder auch, berichten regelmäßig über die Entwicklung ihrer Infektionszahlen an die WHO. Sie zählen bisher zu den am wenigsten direkt vom Virus betroffenen Regionen weltweit. Tansania meldet derzeit folgenden Status:

 

Stand: 8. Juni 2020 (Meldungen seit dem 17. März 2020)

  • 509 bestätigte Fälle
  • 21 Todesfälle
  • 183 Genesene

 

Die überwiegende Mehrheit der Staaten des Kontinents geben bisher eine Todesrate im nur zweistelligen Bereich an.

 

Umso mehr kämpfen Staaten wie Tansania mit den indirekten Folgen der Pandemie. In Tansania erfolgte sehr früh ein vollständiger Lockdown des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft, Ein- und Ausreisesperren eingeschlossen. Schulen und Kindergärten wurden geschlossen und die Menschen wurden aufgefordert ihre Heimatorte nicht zu verlassen. Selbst die überlebenswichtigen Märkte durften lange Zeit nicht öffnen. Die Folgen für die Menschen und die Wirtschaft des Landes sind dramatisch, denn gleichzeitig führte die lang andauernde Regenzeit zu heftigen Überschwemmungen und Ernteausfällen. Andere Staaten in Ostafrika müssen sich zudem einer der größten Heuschreckenplagen seit Jahrzehnten erwehren, wovon Tansania bisher zum Glück verschont blieb.

 

Durch den weltweiten Lockdown und den Zusammenbruch des internationalen Reiseverkehrs und Tourismus büßte Tansania eine seiner Haupt-Einnahmequellen ein. Zum Beispiel verloren die im touristischen Umfeld bisher meist relativ gut verdienenden Beschäftigten von heute auf morgen ihre Jobs und stehen seitdem mit vielen weiteren Jobsuchenden ohne Arbeitslosenversicherung oder andere Einnahmequellen auf der Straße.

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Ostergruß 2020

Ostergruß 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von Toloha Partnership,
 
wir wünschen euch allen und überall schöne und sonnige Osterfeiertage 2020. Mögen diese auch in der derzeitigen Situation Entspannung und Zufriedenheit mit sich bringen. Gemeinsam werden wir diese schwierige Corona-Zeit überstehen. Lasst uns weiterhin mit viel Zuversicht und Tatkraft in die Zukunft blicken.
 
Derzeit gibt es aus Toloha keine Meldungen über Corona-Infektionen. Noch sind die Staaten Afrikas vom Corona-Virus nicht so stark betroffen wie wir in Europa, doch die Situation kann sich schnell ändern. Wir halten euch über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

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